Programme Saison 2010/2011:

 

Kür:
La Maza von Silvio Rodriguez
Gitarren und Kastanetten von Diego Sacromonte

 
Für ihre diesjährige Kür haben sich Steffi und Tim etwas besonderes einfallen lassen. Nach der so lyrischen Kür des letzten Jahres wollten die beiden zeigen, dass sie auch andere Charaktere darstellen können. Dabei sind sie zufällig auf das Gitarren-Solo des Kubaners Silvio Rodriguez "La Maza" gestoßen, welches beide von Anfang an sehr berührte. Dies stammt von dem im spanisch sprechenden Raum sehr bekannten kubanischen Liedermacher Silvio Rodrígues und ist ein Stück aus der sogenannten „Nueva Trova Cubana“-Musikrichtung. Schnell war klar, dass Steffi und Tim nach dieser Musik laufen wollten. Aufgrund von neuen Regeln der ISU, die u.a. Kriterien wie einen Tempowechsel und nahezu durchgängig hörbaren Takt vorschreiben, mussten sie ein passendes Stück dazu finden. Dieses stellte sie bereits vor eine kleine Herausforderung, schließlich entschlossen sie sich für einen Flamenco von Diego Sacromonte. Für den Programmaufbau haben sich beide intensiv mit dieser Latino-Musik auseinandergesetzt und sich überlegt, wie sie die Musik interpretieren würden und schließlich auf dem Eis tanzen wollen. Auch durch Improvisationen im Ballettunterricht konnten sie viele Ideen für die Umsetzung auf dem Eis sammeln. Beide stellen in der Kür ein junges Paar dar, die einen leidenschaftlichen Streit ausleben, am Ende aber doch nicht voneinander lassen können. Erstellt wurde die Choreografie von den zweimaligen Weltmeistern Albena Denkova und Maxim Staviski in enger Zusammenarbeit mit den Berliner Choreographen Angela Reinhardt und Lars Scheibner.
  
     

Short-Dance:
Tanz der Hofdamen von Rumpelstil

In diesem Jahr wurde nach geändertem, neuen ISU-Reglement ein sogenannter „Short-Dance“ eingeführt - eine Kombination aus dem bisherigen Pflichttanz und dem Originaltanz. In diesem Jahr ist als Pflichttanz-Passage der "Golden Walz" vorgeschrieben, ein besonders schwieriger Tanz. Für diese Passage ist ein Wiener Walzer mit bestimmter Taktanzahl pro Minute vorgegeben. Ansonsten kann man diesen Walzer dann im "Short-Dance" mit einem Tango, Quickstep oder eben einem Walzer kombinieren. Hierbei war besonders schwierig eine besondere Musik zu finden, nach der nicht jeder laufen wird. Zuerst standen u.a. der "Shostakovich Walzer" und "Que cera" von Doris Day zur Auswahl. Schließlich entschieden Steffi und Tim sich jedoch im letzten Moment für den "Tanz der Hofdame" von der Berliner Band "Rumpelstil" (bekannt u.a. wegen ihrer modernen Musikstücke für Kinder). Diesen Vorschlag hatte ihre Balletttrainerin und Choreografin Angela Reinhardt unterbreitet. Vor allem choreografisch konnten Steffi und Tim sehr von ihren Ideen profitieren. Sie entschieden sich dazu, ihren Shortdance an das Ballettstück "Coppelia und Coppelius" anzulehnen. Tim stellt dabei einen fanatischen Puppenmeister dar, der davon träumt, dass eine seiner Puppen (eine, die er besonders vereehrt und liebt) lebendig wird, um mit ihm zu tanzen. Durch einen magischen Kuss erwacht die Puppe (Steffi) und beide tanzen beschwingt. Am Ende versteift die Puppe aber wieder.

 

      
 
Die Choreographie wurde in dieser Saison von Albena Denkova & Maxim Staviski entwickelt, den Eistanz-Weltmeistern von 2006 und 2007.  Dies in enger Zusammenarbeit mit den Berliner Tanzchoreographen L. Scheibner und A.Reinhardt - zusammen natürlich mit ihrem Berliner Trainer René Lohse.
 

  Programme Saison 2009/2010:

 

 

Kür: 
"La Mer" von Charles Trenet

   

Originaltanz:
Mix aus Irischer Folklore und aus Lord of the Dance von Ronan
Hardiman

(Jedes Jahr wechselt die ISU - die Welt-Dachorganisation für das Eislaufen - das Thema der Musikrichtung, die mit dem Originaltanz interpretiert werden muss und in der Saison 2009/2010 sind weltweit im Junioren-Eistanzen Country- und Volkstänze vorgeschrieben)

   

Pflichttänze:
In der Saison 2009/2010 ist von der ISU der Westminster-Walzer und der Argentinische Tango vorgeschrieben