Biografie von
Stefanie Frohberg & Tim
Giesen

Link: zum ISU-Portait von Frohberg-Giesen

Stefanie Frohberg

Geburtstag:
20.6.1991

Geburtsort:
Berlin

Wohnort:
Berlin (Hohenschönhausen)

Größe:
163 cm

Verein:
Sportclub Berlin e.V.

Schule:
Coubertin-Gymnasium (Berlin)
(ich  bereite mich auf das Abitur vor)

Trainingsort:
Olympiastützpunkt-Berlin
Sportforum-Hohenschönhausen

 Unser Motto:


"Nicht siegen ist wichtig, sondern dabei sein und gewinnen."

"Angreifen, um zuzugreifen!"


Tim Giesen

Geburtstag:
26.7.1988

Geburtsort:
Wuppertal

Wohnort:
Berlin (Hohenschönhausen)

Größe:
182 cm

Verein:
Neusser Schlittschuh-Klub e.V.

Universität:
Humboldt-Universität zu Berlin
(ich studiere Betriebswirtschaft)

Training:
Olympiastützpunkt-Berlin
Sportforum-Höhenschönhausen

 

Stefanie Frohberg
Ich fand schon mit vier Jahren Spaß am Eislaufen nachdem ich meiner älteren Schwester in die Eishalle gefolgt war. 1997 wurde ich in die Werner-Seelenbinder-Schule eingeschult, wo meine schulische, als auch sportliche Laufbahn begann. Später trat dann dem SC Berlin bei und trainierte mehrere Male in der Woche im Sportforum Berlin-Hohenschönhausen.

Die Grundlagen des Eislaufens erlernte ich bei den Trainern Gerd & Jürgen Bertko, später betreute mich die früher selber sehr erfolgreiche Romy Österreich (frühere Kermer). Durch sie reifte ich zu einer Eisläuferin heran, die sowohl auf die technischen Elemente viel Aufmerksamkeit legte, mehr aber fast noch auf die künstlerische Komponente. In diesen Jahren konnte ich viele Erfolge verbuchen. Ich konnte  mehrfache die Berliner Meisterschaften gewinnen und nahm erfolgreich an Deutschen Nachwuchsmeisterschaften teil. Mein größter Erfolg als Einzelläuferin war im Jahr 2007 der Titel Deutsche Jugendmeisterin und der Gewinn der Goldmedallie beim Deutschland-Pokal. Es folgte eine Phase von Verletzung und Pausierung, und auch in der Zeit erhielt ich viel Unterstützung und vor allem gab ich nie auf und verlor nie mein Ziel vor Augen.

So war es vielleicht Schicksal, vielleicht auch Zufall, dass genau in dieser Zeit René Lohse - der Berliner Eistanztrainer und selbst einst mit Kati Winkler erfolgreicher Eistänzer - mein Eistanztalent entdeckte und Probetraininng mit William Beier arrangierte. William hatte sich gerade von seiner Schwester Christina getrennt hatte, mit der er dreifacher Deutscher Meister im Eistanzen geworden war. Als Paar Frohberg/Beier trainierten wir dann ab November 2008 bei René Lohse in Berlin und Willi Beier brachte mir  in kürzester Zeit die Grundlagen des Eistanzens bei. Schon im Frühjahr 2009 konnte ich alle Eistanzklassenprüfungen ablegen.

Aufgrund dieses harten, bis zu 6-stündigen täglichen Trainings beschloss ich mich letztendlich dazu das Abitur zu strecken, d.h. es statt in 2 Jahren - in 3 Jahren zu absolvieren.

Aber aufgrund des großen Alters- und Leistungsunterschiedes, schien die Paarung mit William doch auch zukünftig gesehen nicht optimal zu sein. Die Erfahrung, die er in 20 Jahren Eistanzen sammeln konnte, werde hätte ich nicht innerhalb eines Jahres aufholen können.  ...... und da kam René Lohse eine Rochade in den Sinn .... (siehe weiter unten: "Rochade")

meine Hobbies sind u.a.: Lesen-wenn ich Zeit dafür habe, Tanzen-sogar auch in der Freizeit, mit meinen liebsten Freunden Zeit gemeinsam verbringen, .... und eimal richtig ausschlafen können  - nach den harten Trainingswochen .....


 

Tim Giesen
verbrachte seine Kindheit in Neuss, ging dort in Grimlinghausen zur Grundschule und anschließend zum Quirinus-Gymnasium. Auch Tim folgte seiner älteren Schwester in die Eishalle und begann so im Alter von 7 Jahren mit dem Eiskunstlaufen. Im Alter von ca. 10 Jahren verlor er aber etwas den Spaß am Eislaufen und er wurde dann gefragt, ob er nicht einmal das "Eistanzen" testen möchte.

Sodann trainierte Tim Eistanzen - zunächst nur 2 x pro Woche - beim NRW-Eistanztrainer Vitali Schulz am NRW-Eislauf-Leistungszentrum in Dortmund, zunächst mit Frauke Stein vom TuS Wiehl aus Siegen. Ab 2002 trainierte Tim dann mit Saskia Brall vom ERGI-Iserlohn. Mit Saskia feierte Tim seine ersten Erfolge im Eistanzen in der Nachwuchsklasse: Brall/Giesen wurden mehrfach NRW-Meister und der größte Erfolg war dann der Deutsche Meistertitel 2004 in der Kategorie Nachwuchs-Eistanzen. Auch international konnte man sich als Nachwuchs-Eistanzpaar schon sehr gut präsentieren: Brall/Giesen siegten z.B. 2004 beim Pavel-Roman Memorial in Olomouc in der Tschechischen Republik und beim Baltic-Cup in Danzig in Polen. Im Jahr 2005 standen Saskia u. Tim u.a. als Sieger beim Deutschland-Pokal ganz oben auf dem Siegertreppchen.

Ab der Saison 2006 starteten Brall/Giesen in der Juniorenklasse und  wurden in den Eistanz-Bundeskader der DEU - in die Deutsche Nationalmannschaft - aufgenommen. Brall/Giesen durften auch bei großen Sportevents die deutschen Farben vertreten und internationale Erfahrungen sammeln, u.a. bei den Grand-Prix's in Zagreb/Kroatien, Courchevel/Frankreich und Miercurea-Ciuc/Rumänien. Sportlich landeten Brall/Giesen schon in 2007 auf dem dritten Platz bei der Deutschen-Juniorenmeisterschaft.

Da ein tägliches mehrstündiges Training in Dortmund und der Gymnasialbesuch in Neuss zeitlich nicht mehr vereinbar waren, verließ Tim schon im Alter von 16 Jahren sein Elternhaus in Neuss und zog in eine Sportler-WG am Olympiastützpunkt Dortmund. Tim machte dann am Goethe-Gymnasium in Dortmund-Hoerde 2007 sein Abitur. Seinen zivilen Ersatzdienst machte Tim an einem Krankenhaus in Dortmund, so dass er sein Training am NRW-Landesstützpunkt fortsetzen konnte.

Mitte 2007 hörte Saskia Brall pötzlich und unerwartet mit dem Leistungssport auf .... und Eistanzen ohne Partnerin geht nicht, d.h. Tim hatte ein Problem. Tim Giesen fand dann aber im Herbst 2007 mit der Deutsch-Russin Jana Werner schnell einen Ersatz und das neue Junioren-Eistanzpaar Werner/Giesen starteten schon in 2007 beim Grand-Prix in Sofia/Bulgarien und Sheffield/England. Im Januar 2008 wurden Werner/Giesen schon bei der Deutschen Meisterschaft in Dresden Junioren-Vizemeister .... doch die Chemie zwischen den Beiden stimmte nicht so richtig.

Als Tim (19) dann von der mehrmaligen Deutschen Meisterin Christina Beier (24) angesprochen wurde, vereinbarte man sofort ein Probetraining und beschloss danach zusammen in der Meisterklasse zu laufen - man meinte, der Altersunterschied würde keine Rolle spielen. Christina wechselte dann von ihrem bisherigen Trainingsort Oberstdorf nach Berlin. Tim zog von Neuss/Dortmund nach Berlin und begann sein BWL-Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin. Leider mussten aufgrund von Verletzungen alle internationalen Wettbewerbe abgesagt werden und mit einer schlechten Vorbereitung erreichten Beier/Giesen bei der Deutschen Meisterschaft 2009 nur den vierten Platz.

Aufgrund des Altersunterschiedes merkte man schnell, dass die 5 Jahre ältere Christina dominierte und die Konstellation Beier/Giesen wohl langfristig keine Zukunft haben würde ... und da kam René Lohse eine Rochade in den Sinn .... (siehe unten: "Rochade").

Tim's Hobbies: Filme schauen, Tanzen, mit Freunden treffen .... und eimal richtig ausschlafen können - nach den harten Trainingswochen .....